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Spannung
Produkt max Förderhöhe (m)
Produkt max. Fördermenge (q³/h)

Wasserschaden

Tauchpumpen

Tauchpumpen haben zahlreiche Anwendungsgebierte: Angefangen von dem zarten Sprudeln im eigenen Gartenteich, über das Reinigen eines Aquariums und das Auspumpen vollgelaufener Keller und Wohnungen bis hin zur Abwasserentsorgung. Zusammenfassend kann man sagen, dass Tauchpumpen, die in die zu befördernde Flüssigkeit getaucht werden.

Wie funktioniert eine Tauchpumpe?

Sie besteht aus einer transportablen oder stationär eingebauten (Kreisel-)Pumpe, meist aus Grauguss, die meist mit mittels Drehstrommotoren (1-10 KW) angetrieben wird. Alle spannungsführenden Teile sind selbstverständlich gegen die Umwelt isoliert.  Tauchpumpen transportieren Wassermengen von 100l/mim bis zu 2.200l/min. Einige von ihnen sind mit einem Schwimmschalter ausgerüstet, der sowohl den Trockenlaufschutz als auch der Füllstandsregulierung dient.

Diese Tauchmotorpumpen werden hauptsächlich  in kleinen Abwasserpumpschächten aus Beton und Polyethylen (PE) gesetzt, die das Abwasser sammeln. Die Pumpe entsorgt das Abwasser dann wiederum in die entsprechende Druckleitung.

Tauchpumpen kommen in diversen Anwendungsbereichen zum Einsatz!

  • Katastrophenschutz (Technisches Hilfswerk)
  • Feuerwehr (Auspumpen von Kellern und Wohnräumen)
  • Auaristik
  • Abwasserentsorgung
  • Wasserversorgung ( bspw. Zur Gartenbewässerung über eigenen Tank)
  • Entwässerung von Baugruben, Kellern & Pools
  • Drainage

Tauchpumpen in der Wasserversorgung

Ob in kleineren Brunnen oder Zisternen, in der Wasserversorgung  werden die Tauchpumpen wie “normale” Pumpern eingesetzt. Sie verfügen i über eine geringere Förderhöhe als Hauswasserwerke, n der Regel liegt diese bei 1- 1,5 bar, das etwa einem Meter entspricht. Eine spezielle Tauchpumpe ist allerdings die Unterwassermotorpumpe, die in ihrer mehrstufigen Ausführung sowohl deutlich größere Wassermengen (Fördermenge) als auch Förderhöhen besitzt. Sie können aufgrund ihrer schlanken Designs selbst in engen Brunnenrohren installiert werden.

Tauchpumpen in der Abwasserentsorgung

Wie funktioniert das genau? Vor der Pumpenhydraulik am Ende der Motorwelle befindet sich eine rotierende, gehärtete Schneideinrichtung, dass das Abwasser zerkleinert. In dem häuslichen Abwasser befinden sich neben Fäkalien auch andere faserige Bestandteile (Toilettenpapier). Anschließend arbeitet die Hydraulik mit einem Wirbelrad und setzt das Wasser mit einer  Drehzahl von etwa 2900/mm unter Druck.

Die Korngröße ist entscheidend. e größer die Beimengungen, d.h. die Korngröße, ist, desto größer muss auch der freie Durchgang der Pumpen sein, um Verstopfungen möglichst ausschließen zu können. Sie reichen von 10 mm bis zu 80 mm und mehr. Pumpen mit besonders großen freien Durchgängen benötigen demzufolge entsprechend große Druckrohrleitungen. Hier wird dank Schneidradpumpen Abhilfe geleistet. Diese Pumpen werden ebenfalls benötigt, wenn der Abgang des Hauses tiefer liegt, als die umliegende Kanalisation. Eine besondere Sicherheitsvorkehrung bei dieser Pumpenart ist, dass sie explosionsgeschützt (ex) sind.

Hinweis: Alle Tauchpumpen in Abwasserschächten werden mit einer selbstdichtenden Kupplungseinrichtung versehen, so dass bei der Wartung glücklicherweeise keine Montagearbeiten im Abwasserschacht erforderlich sind. Dank manueller Hebeeinrichtung kann die Pumpe dann zur Sichtung aus dem Schacht herausgezogen werden und mittels eines Gleitrohres wieder passgenau eingesetzt werden.

In unserem Shop bieten wir Ihnen ebenso Fertigpumpenstationen zum Kauf an. Diese sind bereits mit einem Kunsstoff-Schacht, einer Tauchpumpe und entsprechendem Schneidewerk ausgestattet. Melden Sie sich bei uns! Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um Ihre neue Pumpe.

Wichtige Kriterien

Fördermenge:

Die Fördermenge von Tauchpumen ist um ein Vielfaches größer als bei den sogenannten Hauswasserwerken.  Während man hier von einer Wassermenge von 2-4qm spricht, führen Tauchpumpen in der Regel 10m³, das heißt 10.000 liter.

Förderhöhe:

Die Förderhöhe von Tauchpumpen liegt allerdings deutlich niedriger als bei Hauswasserwerken. Erhalten wir unser Stadtwasser mit einer Förderhöhe von mindestens 3 bar, so liegt das der Tauchpumpen gerade einmal bei 1- 1,5 bar, das ungefähr 15m entspricht.