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Produkt max. Fördermenge (q³/h)

Gartenpumpen kleines Maedchen

Bunte Blütenpracht und saftig grüner Rasen – Der Traum eines jeden Hobbygärtners!

Doch gerade im Hochsommer ist das mit viel Liebe und Arbeit verbunden. Doch das Wichtigste überhaupt ist das regelmäßige Sprengen. Denn auch der schönste Garten hält keiner anhaltenden Sommerhitze stand. Da kommen wir ins Spiel! Auch wenn wir Gartenfreunde viel Geld und Liebe in unsere blühenden Oasen stecken, so kann der Blick auf die monatliche Wasserrechnung uns ins Staunen versetzen. Gerade im Hochsommer, wenn tägliches Wässern ein Muss ist! Denken Sie doch einfach einmal über eine Gartenpumpe nach?

Doch wie funktioniert eine Gartenpumpe?

Gartenpumpen sind in der Regel nach dem Prinzip einer Jet-Pumpe gebaut. Dabei wird mit einem relativ kleinen Laufrad über Düsen eine starke Strömung erzeugt, die dann das zu fördernde Wasser bewegt. Daraus folgt, dass der eigentliche Wassertransport auf hydraulische Weise passiert.

Für die Funktionsweise von Gartenpumpen ist ebenfalls wichtig, ob Schmutzwasser oder klares Wasser gepumpt werden soll. Im Schmutzwasser können sich Körner befinden, mit der sogenannte Schmutzwasserpumpen nur bis zu einer Größe von 30mm fertig werden, ohne zu verstopfen.

Ein weiterer Punkt ist die Temperatur, mit der das Wasser in die Pumpe kommt. Die normalen Gartenpumpen sind für eine Wassertemperatur von 30-35 Grad Celsius ausgelegt. Sollte es dennoch heißer werden, müssen Sie auf spezielle Pumpen zurückgreifen, da sonst besonders die Dichtungen leide

Welche Gartenpumpe ist die richtige für mich?

Bei Gartenpumpen, die in erster Linie der Gartenbewässerung dienen, sind auch zum Befüllen von Pools oder zum Auspumpen von Kellern und Schächten sehr nützlich. Gartenpumpen lassen sich in zwei verschiedene Arten unterteilen:

  • Gartenpumpen stehen außerhalb eines Wasserbeckens und saugen über einen Ansaugschlauch Wasser an, das dann über die Pumpe und den Ablaufschlauch gefördert wird. Sie sollten selbstansaugend sein.
  • Tauchpumpen stehen – wie ihr Name schon sagt – im Wasser und saugen das Wasser meist direkt von unten in die Pumpe.
  • Tauchdruckpumpen funktionieren wie Tauchpumpen, haben allerdings einen höheren Druck und höhere Leistung

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen verschiedene Vor- und Nachteile zusammengestellt. Sie sollen Sie in Ihrer Entscheidung für den Kauf der richtigen Gartenpumpe unterstützen:

GartenpumpeTauch (druck)pumpe
FördermengeGering, fördert wenig WasserHoch, fördert viel Wasser
FörderhöheGroße LeistungGeringe Leistung, kann daher keine Höhenunterschiede überwinden
Lautstärkelautleise
VerwendungGartenwässerung (Sprengen)Pool, Gartenteich

Wichtige Kriterien

Gegen das Trockenlaufen:

Tauchpumpen besitzen in der Regel einen Schwimmschalter gegen das Trockenlaufen – der größte Feind einer Pumpe. Dieser treibt im Wasser nach oben. Sinkt dann der Wasserspiegel, so fällt der Schwimmer, der oft die Form einer einfachen Kugel besitzt, nach unten. In einer bestimmten Position schaltet sich damit die Pumpe selbsttätig ab.

Bei Gartenpumpen – wir empfehlen selbstansaugende Modelle – wird die Luft in den Schläuchen automatisch entfernt, sobald der Saugvorgang einsetzt. Haben Sie in Ihrem Garten einen Gartenteich oder auch einen Bachlauf? Dann empfehlen wir Ihnen einen Ansaugkorb. Dieser muss auf dem Ansaugende befestigt und verhindert, dass grobe Teile in die Pumpen gelangen. Er unter Wasser liegen, damit die Pumpe keine Luft ansaugen kann und sich der benötigte Unterdruck einstellen kann.

Verwendung:

Ein weiteres Kriterium für die Wahl der richtigen Gartenpumpe ist der Verwendungszweck der Pumpe. Benötigen Sie eine Pumpe für die alltägliche Gartenbewässerung (Gartensprenger), so benötigen Sie eine Gartenpumpe. Haben Sie allerdings einen großen Pool oder einen kleinen Teich, der betrieben werden will, so empfehlen wir Ihnen eine Saug(druck)pumpe.

Lautstärke:

Hier ist zu bemerken, dass Tauchpumpen im Allgemeinen sehr leise sind. Im Falle eines kleinen Springbrunnens ist das sehr förderlich, da dieser im Idealfall 24h am Tag sprudelt. Gartenpumpen sind im Gegensatz dazu leider sehr laut. Das ist jedoch nicht gar zu entscheidend, da wir den Garten gewöhnlich nur über einen Zeitraum von max einer Stunde bewässern (meist in den Morgen- oder Abendstunden).

Motorleistung:

Hier muss zunächst zwischen Eingangs- und Ausgangsleistung unterschieden werden. Das ist in erster Linie eine Kostenfrage. Mit etwas schwächeren Pumpen können Sie deutlich Strom sparen; wünschen Sie jedoch starke Pumpen, so haben wir auch hier einige für Sie im Angebot.

Fördermenge:

Zunächst einige Eckpunkte: Für ein normales Einfamilienhaus mit Garten rechnet man mit einer Fördermenge von 2-4qm/h. Das entspricht einer Wassermenge von 2-4qm³. Einen weiteren Richtwert gibt der Verbrauch eines handelsüblichen Wassersprengers, der bei ungefähr 2qm/h liegt. Sind allerdings mehrere Gartensprenger gleichzeitig in Betrieb, so ändert sich die Fördermenge proportional. (2 Sprenger liegen dann bei einer Fördermenge von 4qm/h.)

Förderhöhe:

Diese hat unmittelbar mit dem Wasserdruck zu tun und betrifft ausschließlich den Bereich der Gartenpumpen. Unser Stadtwasser liegt bei einer Förderhöhe von mindestens 30m und damit einen Druck von 3 bar. Dieser Druck sollte bei einem geplanten Kauf nicht unterschritten werden. Doch vergessen Sie bei der Planung Ihres Wessersystems keineswegs die Gegebenheiten des Grundstücks. Sollten Sie beispielsweise ein Grundstück in Hanglage bewässern wollen, so empfehlen wir Ihnen eher ein Wasserwerk mit deutlich höherer Förderhöhe. (z.B. 5bar =50m) Muss zwischen Pumpenausgang und Entnahmestelle (bspw. Wasserhahn) eine Höhe überwunden werden, muss dies mit beachtet werden.