Gartenpumpe zum Frühling in Betrieb nehmen

Nach der Überwinterung: Gartenpumpe in Betrieb nehmen

Im heimischen Garten ist eine Gartenpumpe eine praktische Angelegenheit. Denn das Gießen der Blumen, das Bewässern des Rasens und das Reinigen von Außenflächen gelingt mit einer Gartenpumpe ganz ohne Muskelkraft. Beim Gartenpumpe anschließen sollten Sie jedoch einige Punkte beachten. Tipps zur Problembehebung bei der Inbetriebnahme im Frühling erhalten Sie hier.

Inbetriebnahme der Gartenpumpe

Grundsätzlich wird zwischen Tauchpumpen und Saugpumpen unterschieden. Saugpumpen erzeugen eine Ansaugleistung, Tauchpumpen werden ins Wasser getaucht, um es zu fördern. Auf jeden Fall sollten Sie die maximale Förderhöhe der Gartenpumpe beim Anschließen berücksichtigen. Denn Saugpumpen saugen nur begrenzt, und zwar jenen Bereich, der als Unterdruck bezeichnet wird.

Erste Wartung der Gartenpumpe nach der Überwinterung

Bei der Inbetriebnahme im Frühjahr müssen Sie darauf achten, das jede Undichtigkeit beseitigt wird, damit tatsächlich nur Wasser angesaugt wird. Denn durch jede noch so kleine Undichtigkeit wird die Förderung des Wassers verhindert. Überprüfen Sie deshalb die Dichtungen an den Verbindungen, am Pumpenanschluss und am Filter. Entlüften Sie im Anschluss die Gartenpumpe laut Gebrauchsanweisung, um Luft nicht nur aus der Pumpe, sondern auch aus der Saugleitung zu entfernen. Bei selbstansaugenden Pumpen ist es übrigens normal, wenn die Pumpe zuerst ein paar Minuten lang laufen muss, bevor sie Wasser fördert. Falls Sie dann immer noch nicht funktioniert, benötigt Sie eventuell eine Wartung. Gründe für eine nicht ansaugende Pumpe können neben der Undichtigkeit fehlende Rückschlagventile und die falsche Einschätzung der Wassersäulenhöhe sein.

Höhe der Wassersäule beachten und Gartenpumpe entlüften

Nach der Überwinterung der Gartenpumpe kommt es häufig zu Komplikationen bei der erneuten Inbetriebnahme. Elektrische Gartenpumpen arbeiten zwar meistens problemlos, können bei der Neuinstallierung statt dem gewünschten Wasser jedoch plötzlich Luft anziehen. Ein Grund für solch ein Problem kann der Wasserdruck sein, der als Meter-Wassersäule angeben wird. Hochwertige Gartenpumpen schaffen eine maximale Förderleistung von etwa acht Metern. Ist der Förderweg länger als diese Länge, müssen Sie Fußventile einbauen, die als Rückschlagventile funktionieren. Mithilfe solcher Ventile kann die Pumpe einen großen Teil des Wassers in der Leitung halten. Damit das Wasser im Winter nicht gefriert, rinnt es jedoch nach einer gewissen Zeit nach unten ab. Entlüften Sie deshalb auch jene Leitungen, die in den Brunnen führen, indem Sie diese vor der Inbetriebnahme der Gartenpumpe mit Wasser füllen. Handelt es sich um eine Tauch- bzw. Verdrängungspumpe, die kein eigenes Entlüftungssystem besitzt, muss diese zuerst vollständig ins Wasser getaucht werden.

Andere Gründe für Probleme mit der Gartenpumpe

Falls Sie beim Gartenpumpe anschließen im Frühjahr immer noch Schwierigkeiten haben, liegt vielleicht ein technisches Gebrechen vor. Gerade bei Tauchpumpen, die zwar äußerst robust gebaut sind, kann nach der Überwinterung ein Defekt auftreten.

Im folgenden sollen einige typische Probleme erklärt werden:

  • Der Motor dreht trotz bestehender Stromversorgung und Prüfung der Sicherungen nicht.
    In diesem Fall könnte eine Motorwicklung durchgebrannt oder der Kondensator defekt sein. Definitiv sollten Sie einen Elektriker mit der Reparatur beauftragen, um eine Lebensgefahr bei der Inbetriebnahme mit Wasserkontakt zu vermeiden.
  • Die Gartenpumpe fördert trotz drehendem Motor nicht, obwohl das Gerät auf Undichtigkeit geprüft und die Tauchpumpe vollständig ins Wasser getaucht wurde?
    Hier kann das Problem durch ein verstopftes Ansaugrohr entstanden sein. Zudem könnte ein Rückschlagventil defekt sein und deshalb nicht mehr öffnen.
  • Am Pumpenrand bilden sich viele Luftblasen.
    Dies kann ein Hinweis darauf sein, das das Pumpenrad beschädigt ist. In diesem Fall kann die Gartenpumpe ebenfalls nicht mehr die gewünschte Förderhöhe erreichen.
  • Die Gartenpumpe läuft nur ruckartig oder mit Aussetzern?
    Sie sollten den Zu- und den Ablauf überprüfen und gegebenenfalls reinigen.
  • Die Pumpe schaltet gar nicht erst ein?
    In diesem Fall könnte der Schwimmer eingeklemmt oder der Schalter defekt sein. Sie sollten unbedingt einen Fachmann hinzuziehen, der den Schwimmschalter durchmisst.

Fazit

Probleme im Frühjahr nach der Überwinterung kommen bei Gartenpumpen sehr häufig vor. Beim Gartenpumpe anschließenmüssen Sie je nach Pumpen-System auf unterschiedliche Faktoren achten. Beachten Sie dabei zuallererst die Dichtigkeit aller Verbindungen und Ventile und entlüften Sie das Gerät laut Herstellerhinweis. Oft liegt das Problem auch einfach bei verunreinigten Filtern, Rohren und Anschlüssen. Solch ein Problem können Sie ganz leicht selbst beheben. Bei Problemen mit der Elektrik ist es jedoch ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen.