Kreiselpumpe als Gartenpumpe für die Wasserversorgung

Jeder Gartenbesitzer kennt das Problem: Es ist Sommer, es ist heiß und der Garten ist wieder mal durstig. Im Hochsommer muss der Garten fast jeden Tag bewässert werden damit er stets grün bleibt und keine Blumen oder der Rasen vertrocknet. Am bequemsten lässt sich der eigene Garten mit Wasser aus einem Brunnen bewässern. Das spart sogar noch Geld. Falls das Wasserstand in Ihrem Brunnen weniger als acht Meter unter der Erde ist können Sie Ihrem Garten mit einer Kreiselpumpe bewässern. Kreiselpumpen sind deutlich kostengünstiger als Brunnenpumpen und können je nach Modell die gleiche Menge Wasser fördern. Aus physikalischen Gründen jedoch nur bis zu einer Förderhöhe von maximal acht Metern. Doch wie funktioniert eine Kreiselpumpe eigentlich?

Die Funktionsweise einer Kreiselpumpe

Kreiselpumpen können größere Mengen Wasser aus einem Brunnen fördern. Die Technik der Kreiselpumpe beruht dabei auf der Fliehkraft. Das Laufrad der Pumpe rotiert so schnell, dass das innenliegende Wasser auf einer Spiralbahn nach außen transportiert wird. Diese Bewegung erzeugt gleichzeitig einen Unterdruck, so dass ständig Wasser nachströmt. Die meisten Modelle sind selbstansaugend. Was bedeutet das für Sie? Normalansaugende Pumpen müssen  mit Wasser gefüllt werden, um Sie in Betrieb zu nehmen. Ansonsten zieht die Pumpe Luft und kann beschädigt werden. Bei selbstsaugenden Kreiselpumpen entfällt dieser Schritt und der Komfort für Sie steigt.

Einsatzgebiete von Kreiselpumpen / Gartenpumpen

Kreiselpumpen werden in den häufigsten Fällen für die Wasserversorgung als Gartenpumpe eingesetzt. Sie sind bestens dazu geeignet, Wasser aus einen Brunnen zu fördern. Auch naheliegende Flüsse und Bachläufe können zur Wasserentnahme genutzt werden. Die Einsatzgebiete dieser Gartenpumpen sind vielfältig. Neben der Bewässerung können Kreiselpumpen auch zur Entwässerung von Teichen und anderen Wasserbehältern genutzt werden. Da Kreiselpumpen Wasser mit Druck weiterleiten, können fast alle Modelle dazu eingesetzt werden, um Bewässerungssystseme und Beregner mit Wasser zu versorgen. Viele Kreiselpumpen besitzen auch einen praktischen Tragegriff und sind noch flexibler im Einsatz. Dank der mitgelieferten Stecker und Kabel können Sie die Pumpe innerhalb kürzester Zeit installieren und Ihren Garten bewässern. Falls Sie die Pumpe stationär betreiben empfiehlt sich jedoch eine Festinstallation der Pumpe. Auch das ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

Die passende Gartenpumpe auswählen

Die Auswahl an passenden Pumpen ist riesig. Es ist nicht immer leicht sofort das richtige Modell zu finden. Darüber hinaus sind viele Kreiselpumpen vielseitig einsetzbar, und das nicht nur im Garten. Wir wollen Ihnen helfen, die ideale Pumpe für Ihren Garten zu finden.

Preisgünstige Einsteigermodelle können bis zu 2.800 Liter je Stunde fördern. Diese Menge ist meist ausreichend, um einen Garten mit Rasensprenger mit ausreichend Wasser zu versorgen. Je nach Anwendung und Abnehmer müssen Sie auf den Maximaldruck achten, damit ihr Endabnehmer nicht beschädigt wird. Ebenfalls sollten Sie unbedingt auf eine hochwertige Verarbeitung achten. Dies garantiert Ihnen die Langlebigkeit der Pumpen. Alle von uns angebotenen Kreiselpumpen sind Markenware und überzeugen durch hochwertige Qualität und Effizienz. Leistungsstärkere Modelle können sogar mehr als 4.000 Liter je Stunde fördern. Diese Gartenpumpen eignen sich hervorragend, für die großflächige Bewässerung. Zirka fünf Beregner können mit dieser Menge versorgt werden (bitte achten Sie auf die Herstellerangaben für Ihren Beregner). Auch für landwirtschaftliche Einsätze ist diese Fördermenge ausreichend.

Ansaughöhe und Förderhöhe – Was muss ich beachten?

Meistens fördern Kreiselpumpen Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne. Aufgrund der Funktionsweise und Bauweise von Kreiselpumpen ist die Tiefe aus der Wasser gefördert werden kann beschränkt. Die sogenannte Ansaughöhe ist der Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und dem Aufstellungsort der Pumpe. Kreiselpumpen / Gartenpumpen können Wasser aus einer Tiefe von maximal acht Metern fördern. Sollte die Ansaughöhe größer sein, sollte eine Tauchpumpe oder eine Brunnenpumpe eingesetzt werden.

Neben der Ansaughöhe spielt auch die Förderhöhe eine wichtige Rolle. Sie bezeichnet den Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und der Wasserentnahme. Lassen Sie uns das am Beispiel verdeutlichen: Ihre Gartenpumpe muss Wasser aus einer Tiefe von 6 Metern fördern. Die Ansaughöhe entspricht also genau 6 Meter. Vom Aufstellungsort der Pumpe muss das Wasser jedoch weitere 6 Höhenmeter bis zum eigentlichen Abnehmer zurücklegen. Die eigentliche Förderhöhe liegt daher bei 12 Metern.

Die Fördermenge oder der Druck der beim Abnehmer ankommt, ist also auch von der Förderhöhe abhängig. Grundsätzlich gilt: Je größer die Förderhöhe, desto ist geringer die Fördermenge / Druck beim Abnehmer da ein Großteil der Leistung der Pumpe zur Bewältigung des Höhenunterschieds aufgebracht wird. Wie viel Wasser beim Abnehmer ankommt, kann man leicht anhand einer solchen Kennlinie ablesen:EBARA GP AGA Kennlinien

Ist die Menge nicht mehr ausreichend sein, sollten sie zu einer leistungsstärkeren Pumpe greifen. Falls Sie Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich von unseren Experten kostenlos am Telefon beraten lassen. Wir sind uns sicher, dass wir die passende Pumpe für Ihr Projekt in unserem Sortiment haben.support für Fertigpumpstationen